Der Westerhever Leuchtturm an der Nordsee

Westerhever Leuchtturm – Nordfriesland

Westerhever liegt an der nordwestlichen Spitze der Halbinsel Eiderstedt. Der Leuchtturm Westerheversand ist das Wahrzeichen des Ortes und der ganzen Halbinsel Eiderstedt und von geschützten Salzwiesen umgeben.
Die Salzwiesen mit dem Leuchtturm und der vorgelagerte Hochsand Westerheversand mit seinem Badestrand ziehen jedes Jahr etwa 80.000 Besucher an

Zu diesen Besuchern zählten auch wir dieses Jahr. Wie sind ja eigentlich Wiederholungstäter, Wir besuchten Nordfriesland bereits einmal vor 6 Jahren. Einen Reisebericht dazu gibt es hier.
Damals hatten wir alle die bekannten Orte bereits besucht und dieses Mal wollten wir uns nur auf  ein paar wenige Orte beschränken. Die Anreise hatten wir wiederum auf zwei Tage aufgeteilt mit einer Nacht in Hann. Münden.
Bereits in Hann. Münden reservierten wir uns spontan ein Zimmer für drei Nächte im Gasthof Kirchspielkrug in Westerhever. Wir hatten Glück, es war noch eines bis zum Wochenende frei. Das kommende Wochenende war für die Deutschen ein verlängertes Wochenende, weil Tag der Deutschen Einheit war. Dadurch war es schwieriger ein Zimmer zu finden.

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Westerhever Leuchtturm

Der Stockenstieg war die einzige feste Zuwegung zwischen dem Leuchtturm Westerhever und dem Festland, Er wurde nach dem Leuchtturmbau (1907 /08) angelegt. Als Baumaterial dienten besonders hart gebrannte Lehmziegel sowie Holzbrücken über die Priele.
Der Name Sockenstieg leitet sich ab von dem Namen Stock = Brücke über Gräben und Stieg = kleiner Weg

Nach etwa 4-5 Std. Fahrt erreichten wir Westerhever. Als erstes bezogen wir unser Zimmer  und machten uns dann gleich auf um zum Leuchtturm zu fahren. Die Fahrt dauert nur etwa 5min. Fürs Parkieren muss man nun 3Euro bezahlen, ob man 5min. bleibt oder 5Std. spielt keine Rolle.
Der Leuchtturm steht im Gebiet des Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Zum Leuchtturm führt ein knapp 2km langer Weg. Zurück geht es dann über den Stockenstieg, ein alter historischer Weg. Dieser ist aber nur bei Niedrigwasser begehbar. An einem Abend konnten wir selber erleben wie schnell dass Wasser bei Hochwasser steigt. Nur ganz knapp kamen wir mit trockenen Füssen auf das Festland. Der Steg auf dem Foto wurde bereits ein wenig überspült.

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Westerhever Leuchtturm mit den umliegenden Salzwiesen

Das Wetter war eigentlich immer ein Mix aus Sonne und Wolken und hin und wieder etwas Regen. Ich besuchte den Leuchtturm fast jeden Abend und an jedem Abend war die Stimmung mit den Wolken wieder ganz anders.

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Der Stockenstieg zum Leuchtturm kurz nach Hochwasser

Wir verlängerten unseren Aufenthalt im Kirchspielkrug um einen Tag und blieben so bis am Wochenende. Weil wir unseren Aufenthalt verlängerten, mussten wir das Zimmer wechseln. Wir mussten in ein Zimmer zügeln mit Balkon, welches nur halb so gross war aber dafür etwas teurer. Naja, so hatten wir uns das nicht vorgestellt aber wir waren ja vor allem wegen der Natur hier oben. Zuerst waren wir etwas sauer weil man uns nicht informiert hatte.
Schlussendlich wollte uns die Chefin noch unseren Rabatt streichen, welchen man erhält wenn man drei Tage bleibt. Die Begründung, dass wir nach zwei Tagen in ein anderes Zimmer zügelten, leuchtete uns nicht ganz ein, zumal uns die Chefin dazu ermuntert hat bereits nach zwei Tagen ins Zimmer ohne Balkon zu wechseln. Ebenfalls wurde uns nicht gesagt, dass die Zimmer mit Balkon teurer sind als die ohne. Ende September benützt sowieso wahrscheinlich fast niemand den Balkon. Und so hatten wir bei der Abreise doch ein zwiespältiges Gefühl was den Gasthof Kirchspielkrug angeht.
Als Ausgangspunkt für den Besuch des Nationalparks ist die Lage jedoch top und abgesehen von der Geschichte mit dem Zimmer ist auch der Gasthof sehr idyllisch.
Ich kann mir nur vorstellen, dass die Chefin einen sehr schlechten Tag, mit einer sehr schlechten Idee zur Gewinnoptimierung hatte, ansonsten wären die Rezensionen im Internet nicht so gut.
Da ich nicht nachtragend bin, werde ich ihr sicher mal wieder eine Chance geben. 😉

Nachdem uns das Essen im Gasthof nicht ganz überzeugt hat, fuhren wir Abends immer nach Tating zum Eiderstedter Krog. Dieser Gasthof ist wirklich sehr zu empfehlen.
Das Essen ist sehr gut und es gibt vor allem auch genug. Die Wirtsleute sind ausgesprochen freundlich und man fühlt sich einfach wohl.
Wer Lust auf Kuchen, Torten oder Flammkuchen hat, dem können wir das Café Schweizerhaus in Tating empfehlen. Die Flammkuchen sind sensationell und die Torten auch wie ich gehört habe.

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